Partnerschaften für Demokratie Oldenburg

Projekte

Projekte

Hier stellen wir die im Rahmen der Partnerschaften für Demokratie Oldenburg geförderten Projekte und Initiativen vor. 




 

DemokraTische

8. September 2022; 18-19.30, Core, Oldenburg:
Wie demokratisch können Unternehmen sein?
- mit der Gemeinwohl Ökonomie Oldenburg

Beim DemokraTisch diskutieren wir an einem öffentlichen Ort Themen rund um Demokratie in Oldenburg. Interessierte können spontan vorbeikommen, sich mit an den Tisch setzen und mitreden, oder auch nur kurz zuhören. Beim ersten DemokraTisch am 22. Juli reden wir über das Thema Beteiligung: Welche Möglichkeiten der (politischen) Beteiligung gibt es in Oldenburg? Welche weiteren Formen werden in anderen Städten ausprobiert? Wie kann in Oldenburg die Beteiligung aller gestärkt werden? 
Reden Sie mit!

Ihnen brennt ein Thema unter den Nägeln? Dann laden Sie ein zu einem DemokraTisch! 
Am DemokraTisch kommen Menschen zu Themen ins Gespräch, die sie rund um Beteiligung und Vielfalt in Oldenburg beschäftigen. Jeder DemokraTisch steht unter einer Überschrift oder Fragestellung. DemokraTische sind ein Ort für Information und Austausch und das gemeinsame Suchen nach Handlungsansätzen vor Ort. Sie oder ihre Gruppe möchten ein Thema einbringen? Dann melden Sie sich bei uns. Die Partnerschaften für Demokratie helfen bei der Organisation und Bewerbung Ihres DemokraTisches. 
Hier finden Sie weitere Informationen zur Idee und zur Organisation  von DemokraTischen.

Vergangene DemokraTische:

22. Juni 2022, 15-17 Uhr, Markt 15, Oldenburg: 
Wir reden mit(einander): Beteiligung in Oldenburg - was geht? 


 

(un)Sichtbar?! Diversitätscheck Grundschulbücher

Medienbüro Oldenburg e.V.
September bis Dezember 2022
Fördersumme: 2.910€

Welche Lebensrealitäten in Büchern abgebildet sind, beeinflusst, wie Kinder sich selbst und andere wahrnehmen. Bei dem Diversitätscheck wird der Bestand in Grundschulbüchereien darauf durchgesehen, welche diversen Lebensrealitäten schon abgebildet sind, welche fehlen und welche Inhalte diskriminierend sind. Begleitend können Grundschulen Bücherkisten mit diversitätsorientierten Grundschulbüchern sowie mit Begleitmaterial für pädagogisches Personal ausleihen. Dies hat das Ziel, dass Kinder in ihrer Schule Bücher finden, in denen sie sich und ihre Lebensrealität sowie diverse Lebensrealitäten anderer Kinder entdecken können. Lehrpersonal und pädagogische Fachkräfte an Grundschulen erhalten Zugang zu Büchern für Grundschulkinder, die die diverse Lebenswelten abbilden und werden für diskiminierende Inhalte sensibilisiert. 
Der Diversitätscheck wird in diesem Jahr als Pilot an einer Grundschule in Oldenburg durchgeführt.
 

Podiumsdiskussion zur Landtagswahl

Junge Europäische Föderalist*innen Niedersachsen
August-Oktober 2022
Projekt des Jugendfonds | Fördersumme: 455€

Bei einer Podiumsdiskussion zur Landtagswahl mit jungen Kandidierenden Oldenburgs werden die Themen von Jugendlichen und insbesondere europapolitische Themen diskutiert. Dadurch werden junge Menschen bei ihrer Wahlentscheidung unterstützt und junge Kandidierende bekommen Sichtbarkeit. Außerdem werden europapolitische Themen stärker in den Fokus der Debatte gerückt.
 

Diversitätssensibler Journalismus - Seminar mit den neuen deutschen medienmacher*innen

Oldenburg Eins
19.08.2022 | zukunft.unternehmen Oldenburg
Fördersumme: 790€

Seminar für ehrenamtliche und hauptberufliche Medienschaffende mit Journalistin Juliane Jesse  von den neuen deutschen medienmacher*innen .

Anmeldungen an schneidewind@oeins.de

In einer diversen Stadtgesellschaft sollte diese Diversität auch in der Berichterstattung abgebildet sein. Dazu gehört es, vielfältige Themen abzubilden und diese auch diversitätssensibel zu darzustellen. Wie kann das gelingen? Im Seminar mit Juliane Jesse erarbeiten wir uns Wissen zu Diversität und der Wirksamkeit von Sprache. Wir reflektieren unsere Arbeit und tauschen unser Wissen und unsere Erfahrungen mit Diversität im Journalismus aus. Gemeinsam erarbeiten wir Strategien, um unsere journalistische Arbeit diverser zu gestalten, und lernen Tools kennen, die uns dabei unterstützen. 
Das Seminar richtet sich an ehrenamtliche und hauptberufliche Medienschaffende aus unterschiedlichen Formaten von Print über Social Media bis hin zu Radio und TV. Wir freuen uns sowohl über Teilnehmende mit langjähriger Erfahrung als auch junge Medienschaffende und solche, die erst seit kurzer Zeit journalistisch arbeiten. 

Anmeldung bitte an: schneidewind@oeins.de bis zum 12. August
 

Jung und Klimaschutz

Fridays for Future Oldenburg & JANUN e.V.
5.-7. August 2022 | Klimacamp
Projekt des Jugendfonds | Fördersumme: 840€

Abgesagt

Ich würde mich gern engagieren – aber wie kann das gehen? Und wo fange ich an? Für Menschen, die sich diese Fragen stellen, lädt Fridays for Future zu einem Skill-Sharing und Kennenlern-Wochenende ins Klimacamp Oldenburg ein. In unterschiedlichen Workshops lernen die Teilnehmenden unterschiedliche Formen kennen, sich politisch oder gesellschaftlich zu engagieren. Fridays for Future und andere Gruppen stellen unterschiedliche Aktionsformen vor und berichten von ihren Erfahrungen. Im Zentrum stehen dabei die Ziele, Fragen und Interessen der Teilnehmenden. Ziel ist, dass sich die Teilnehmenden nach dem Wochenende fähig fühlen, selbst aktiv zu werden und eigene kleine Projekte zu starten, sowie leichter Anschluss an bestehende Gruppen finden. 
Infos und Anmeldung unter oldenburg@fridaysforfuture.is 
 

Mobilitätswende selber machen

JANUN e.V.
23.-28. Juli | Klimacamp
Projekt des Jugendfonds | Fördersumme: 500€

Wegen Krankheit abgesagt

Das Projekt richtet sich an junge Menschen, die zum Thema Klimaschutz aktiv werden möchten. Bei einem zweitägigen Workshop gibt es Input zum Thema Ressourcenknappheit, Klimakrise und Mobilitätswende. Gemeinsam werden Aktionen für den Aktionstag am 28. Juli, dem Earth Overshoot Day, vorbereitet. Bei dem Aktionstag wird auf das Thema Verkehrswende aufmerksam gemacht. 
Das Projekt bestärkt junge Menschen darin, selbst aktiv zu werden und ihre Anliegen in die Öffentlichkeit zu bringen. Durch den Aktionstag wird die Oldenburger Öffentlichkeit auf den hohen Ressourcenverbrauch aufmerksam gemacht und angeregt, über die Möglichkeiten einer Mobilitätswende nachzudenken. 
 

Gesichter aus Religionen und Weltanschauung: Begegnungsfest und Gesprächsreihe

Humanistische Vereinigung, Arbeitskreis Religionen 
April bis September 2022
Fördersumme: 2.750€

Bei einem Begegnungsfest werden unterschiedlichen Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften untereinander sowie für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht und innerhalb der Stadtgesellschaft gestärkt. Das Fest ist für September geplant. Die Veranstaltung findet anlässlich der Ausstellung „Gesichter der Religionen“ statt und schließt an die Gesprächsreihe „Religionen und Krisen“ an.

Die Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Regligionen  organisiert, in dem zahlreiche Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften aus Oldenburg zusammenarbeiten. 



 

Solifest für Hanau

United Against Racism + Vasudeva 
16. Juli 2022 | KULTURPLATZ, Hof der Kulturetage, Bahnhofsstraße 11, Oldenburg
Projekt des Jugendfonds | Fördersumme: 930 €

Beim zweiten Solikonzert für die antirassistischen Initiativen in Hanau werden mit unterschiedlichen Aktionen sowie dem Soli-Eintrittspreis Spenden für die Bildungsinitiative Ferhat Unvar  gesammelt. Die Veranstaltung geht dabei über das 'Konzert' hinaus: neben Lesungen, Kunst und einem Kinofilm watern ein Workshop zum Thema Protest Art Informationen und Weiterbildungsmöglichkeiten zu Rassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, und weiteren Formen von (struktureller) Diskriminierung. Die Veranstaltung soll junge Menschen motivieren, selbst aktiv zu werden und sich für soziale Gerechtigkeit und gegen Diskriminierung einzusetzen. Sie ist auch ein Raum für alle Engagierten, Kraft zu tanken und sich gegenseitig zu bestärken.

United Against Racism  organisiert das Konzert mit dem cine k und weiteren kulturellen und politischen Gruppen. 
 

Ernte? Hilfe! Auseinandersetzung mit Arbeitsbedingungen im Oldenburger Land mit Theater, Film, Gesprächen und Workshop

Medienbüro Oldenburg e.V.
Mai und Juni 2022 | Cine-K
Fördersumme: 5.000€

Das Medienbüro Oldenburg und der ALSO Oldenburg beschäftigen sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe ERNTE? HILFE! mit den Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie und der Landwirtschaft im Oldenburger Land. Sie zeigten im Mai und Juni mehrere Filme und das partizipative Theaterprojekt ERNTE? HILFE! mit rumänischen Ernte-Arbeiter:innen. Alle Aufführungen wurden von Gesprächsrunden zum Thema begleitet. Es fanden zudem Workshops an der IGS Flötenteich unter dem Titel "Gemüse, Rassismus, Widerstand" statt. 

Zu ERNTE? HILFE! - partizipative Theaterprojekt. In dem Theaterstück geht es um die Geschichten rumänischer Erntearbeiter*innen in Deutschland, um ihre Arbeit und Liebe, um Kinder und Freiheit, Ausbeutung und Rassismus, Deutschland und Rumänien – und um Rücken und Revolution. Es ist das erste Bühnenstück in Deutschland, bei dem rumänische Ernte-Arbeit:innen auf der Bühne stehen. Bei der Aufführung in Oldenburg, konnten die Darsteller*innen nicht auf der Bühne stehen, da sie auch am Wochenende auf dem Feld arbeiten mussten und für das Stück nicht frei bekommen haben. Das Stück wurde in Oldenburg daher als szenische Lesung mit Videosequenzen umgesetzt. 
 

RESPEKT IM ALLTAG - Forumtheater

Jugendkulturarbeit e.V.
Mai und Juni 2022
Fördersumme: 6.180€

Beim Erwachsenwerden entstehen Konflikte – sowohl unter Jugendlichen als auch mit der „Erwachsenenwelt“. Das Forumtheater bietet einen Raum, wo Jugendliche solche Konflikte besprechen und Möglichkeiten zum Umgang damit ausprobieren können. Das Forumtheater RESPEKT IM ALLTAG präsentiert einem jugendlichen Publikum verschiedene Situationen, in denen es zu Konflikten kommt. Beim Forumtheater enden die gespielten Situationen für die Zuschauenden unbefriedigend. Im zweiten Schritt versuchen die Zuschauenden die Welt, die sie auf der Bühne erlebt haben, zu verändern. Die Schauspieler*innen wiederholen die Szenen, können aber von der Zuschauenden ausgetauscht werden. Diese versuchen dann die Situationen durch anderes Handeln zu verändern. Gemeinsam arbeiten jetzt Darsteller*innen und Zuschauer*innen an den gezeigten Konflikten. 
Die Vorlage für RESPEKT IM ALLTAG wird von Regisseur und Theaterpädagoge Frank Fuhrmann durch eine theaterpädagogische Recherche in Jugendgruppen erarbeitet und mit professionellen Schauspielern an unterschiedlichen Jugendeinrichtungen und Schulen durchgeführt. 
 

Schreibwerkstätten zum Schreibwettbewerb „Kein Streit … ist auch keine Lösung“

Oldenburg Eins
Mai und Juni 2022
Fördersumme: 4.300€

Zum gleichnamigen Schreibwettbewerb hat Oeins im Rahmen des Projektes Radio Globale/MITEINANDER LEBEN  erfolgreich verschiedene Schreibwerkstätten in den Stadtteilen Osternburg, Dietrichsfeld, Bloherfelde und zentral im PFL angeboten. Interessant und wichtig war der interkulturelle Zugang zum Thema. So fand im Stadtteiltreff Dietrichsfeld eine Interkulturelle Schreibwerkstadt für Frauen statt, unter Leitung von Liane Hadjeres und Susan Ahmadgoli. Die Teilnehmenden machten sich kreativ ans Werk gemacht
Auch in den drei anderen Schreibworkshops wurde unter Leitung von Liane Hadjeres das Angebot vielseitig genutzt.
Und es zeigte sich: Streiten ist besser als sein Ruf. Es sind Geschichten entstanden, die Mut machen und die zum Nachdenken anregen: Lustige oder ernste, erfundene, selbst erlebte oder gehörte Geschichten....
Die Schreibwerkstatt ist Teil des Schreibwettbewerb, der gemeinsam von der Stadt Oldenburg/ Amt für Zuwanderung und Integration in Zusammenarbeit mit dem oeins-Projekt Radio Globale /MITEINANDER LEBEN durchgeführt wird.

Wir freuen uns auf die eingereichten Texte und sind gespannt auf die Auswahl der Jury. Sechzehn der nominierten Geschichten werden in einer Print-Broschüre veröffentlicht. Auch werden die Texte im oeins-Radio gelesen.

 

Politische Bildungsfahrt für sozial benachteiligte Frauen

wir für uns - Bewohner- und Bewohnerinnenverein Kennedyviertel e.V.
Juni 2022
Fördersumme: 4.518€

Organisiert vom Verein „wir für uns“ hat eine Gruppe Frauen bei der  viertägigen Fahrt nach Berlin verschiedene politische und kulturelle Orte und Veranstaltungen zu erkundet. Darunter fiel ein Besuch in den Reichstag, wo die Frauen über den Audioguide viele interessante Informationen zum Gebäude und der Geschichte des Reichstages erhalten haben. Einige Teilnehmerinnen waren so begeistert, dass sie sich am Samstag noch einmal in die lange Warteschlange gestellt haben. Beim Besuch des Pergamonmuseums waren die Teilnehmenden überwältig von den Ausstellungsstücken und gerade die Ausstellung zum Thema „Islamische Kultur“ hat viele bewegt. Auch in das Museum sind einige Frauen ein zweites Mal gegangen, um noch mehr zu sehen. Um die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten in den vier Tagen erkunden zu können, gab es eine Stadtrundfahrt im Schiff.  Die Frauen haben eine feministisch-politische Lesung von Sarah Bosetti zum Thema "Hass und Frauenfeindlichkeit im Internet" besucht. Viele Teilnehmerinnen haben selbst Anfeindungen erfahren. Sie konnten ihre Erfahrungen in der Lesung wieder finden und bekamen Anregungen damit umzugehen.
Rückblickend waren die Frauen sehr begeistert von den gesammelten Eindrücken und konnten viele Anschlusspunke an ihre persönlichen Erfahrungen finden. Aus der Fahrt ist die Idee entstanden, verschiedene Politiker*innen regelmäßig zu gemeinsamen Abenden einzuladen.
 

Panel:

AStA der Carl von Ossietzky Universität 
20. Mai 2022 | 14.15 - 16.16 Uhr | Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fördersumme: 1.000€

Das oberste Ziel der Klimagerechtigkeitsbewegung ist der Erhalt einer lebenswerten Erde für alle Menschen. Umso erstaunlicher und problematischer ist es, dass innerhalb dieser Bewegung Strömungen existieren, die Positionen vertreten, welche im Kern eindeutig menschenfeindlich sind und der progressiven Ausrichtung der Bewegung entgegenstehen. Peter Bierl und Natascha Strobl sprachen auf dem Podium über faschistische, diskriminierende und regressive Akteur*innen und Ansichten in der Debatte um Klimaschutz. Es moderierte Marie Wöhr.
Beim Kongress "Klimawandel und Gesellschaftskritik" wurde in zahlreichen Panels aus gesellschafts- wie naturwissenschaftlicher Perspektive diskutiert, wie der Klimawandel erfolgreich bekämpft werden kann, aufgezeigt, was Hindernisse und Herausforderungen bezüglich dieses dringlichen globalen Problems sind und demokratische Lösungsansätze formuliert.  
Der Kongress wurde vom AStA der Carl von Ossietzky Universität und der Forschungsstelle Kritische Naturphilosophie Oldenburg sowie dem Rosa Salon organisiert. Der Kongress richtete sich an alle Menschen – ob Studierende, Schüler:innen, politische Aktivist:innen oder schlicht an jene, die an den Inhalten des Kongress interessiert sind. 
Auf der Webseite des Kongresses  finden Sie weitere Informationen zu diesem Panel und das gesamte Programm. 
 

Ein Pavillon fürs Klimacamp

Klimacamp Oldenburg
April 2022 - Ende offen | Theaterwall Oldenburg
Fördersumme: 298€

Das Klimacamp macht durch die bunte Präsenz nicht nur auf die Klimakrise und die Notwendigkeit zum Handeln aufmerksam. Es ist auch ein Ort, wo klimabewegte Menschen sich treffen, austauschen und nach Lösungen suchen. Die Aktivist*innen laden ein, im Klimacamp Utopien einer klimagerechten Welt auszuprobieren. Es ist einiges los im Klimacamp: neben regelmäßigen Plena unterschiedlicher Gruppen gibt es Workshops, kreative Veranstaltungen und gemeinsame Aktionen. Damit dies auch bei schlechtem Wetter oder praller Sonne stattfinden kann, wurde durch Partnerschaften für Demokratie ein Pavillon für das Camp finanziert. 
Das Leben und die Veranstaltungen im Klimacamp können via Instagram  verfolgt werden. 
 

Schulsystem kennen – Bildung können

Katholische Gemeinde St. Josef Oldenburg
07. Mai 2022
Fördersumme: 760€

Die Veranstaltung richtete sich an Rom*nja in Oldenburg, die aus Osteuropa stammen. Häufig stoßen sie auf Probleme rund um den Schulbesuch. Referentin Heike Schaadt erklärte das deutsche Schulsystem und informierte über Beratungsangebote, die bei Problemen rund um die Schule unterstützen. Zahlreiche Familien nahmen Teil, stellten Fragen und teilten Erfahrungen. Sprachmittlerin und Integrationslotsin Marina Kovalchikova übersetzte. 
 

Rock gegen Rechts

DGB Jugend Oldenburg-Ostfriesland
30.04.2022 | Rathausmarkt Oldenburg
Fördersumme: 3.040€

Das "Rock gegen Rechts" setzt ein Zeichen gegen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung in unserer Gesellschaft. Unter dem Motto "Musik verbindet" bietet das "Rock gegen Rechts" eine Bühne für diejenigen, die sich für mehr Akzeptanz in der Gesellschaft einsetzen. Am 30. April 2022 waren 2000 Menschen auf dem Rathausmarkt laut gegen Rechts und für Menschenrechte. Auf der Bühne standen TYNA, Catapults und Thursday in March. In Beiträgen und Infoständen stellten sich Initiativen vor, die sich gegen Extremismus und für Akzeptanz und Menschenrechte einsetzen. 
Informationen zu Rock gegen Rechts finden Sie auf der Webseite  und dem Instagram-Kanal .
 

Musik und Texte zum Holocaust-Gedenktag

Katholische Kirchengemeinde St. Willehad
28.01.22 | 19.30 | digital
Fördersumme: 184€

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit. Seit 1996 ist der 27. Januar in der Bundesrepublik der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. In vielen Veranstaltungen wird bundesweit die Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten wachgehalten. Dies geschah wir mit Kerzenschein und Musik auch in St. Stephanus. Es musizierten Frerk Meyer, Klarinette, Jörg Heinemann, Violoncello, und Gabriele Hoeltzenbein, Klavier. Dazu kam Yehuda Bacon als Zeitzeuge in Aufzeichnungen von Interviews und Zeugenaussagen zu Wort.
Die Veranstaltung am 28. Januar 2022 um 19:30 Uhr fand aufgrund der aktuellen Corona-Lage ohne Publikum vor Ort statt. Die Videoaufzeichnung, Interviews und die gelesenen Texte sind auf der Seite von Musik in St. Stephanus  zu finden. 
 

Politische Bildungsfahrt für Frauen mit Zuwanderungs- und/oder Fluchtgeschichte

Wir für uns – Bewohner- und Bewohnerinnenverein Kennedyviertel e.V.
25.-28.11.2021
Fördersumme: 4.270€

Organisiert vom Verein „wir für uns“ unternahm eine Gruppe von Frauen mit Flucht- oder Zuwanderungsgeschichte eine ereignisreiche Fahrt nach Berlin. In den vier Tagen konnten die Teilnehmerinnen nicht nur verschiedene historische und kulturelle Orte kennenlernen, sondern auch Möglichkeiten der politischen Beteiligung. Die Gruppe besuchte unter anderem das Museum Checkpoint Charlie, wo die Frauen begeistert und überwältigt waren von der Geschichte zum Mauerbau, Grenzübergang und Mauerfall. Gemeinsam haben sie auch die Ausstellung über Kolonialismus und Rassismus im Humboldt Forum besucht. Viele haben hier noch einmal eine andere Form von Rassismus wahrgenommen und konnten so ihre eigenen Erfahrungen reflektieren. Bei einer Stadtrundfahrt konnten verschiedene die Orte besichtigt werden, z.B. das Brandenburger Tor, das Jüdische Denkmal und das Kanzleramt etc. Ein Ausflug zum Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz war nicht nur Gelegenheit zum Einkaufen, sondern auch zum Besuch des Mahnmals dort. Hier war politische Geschichte nah, da die meisten Frauen sich an den Anschlag 2016 noch erinnern konnten. Auch Bürgermeisterin Christina Wolff nahm an der Fahrt Teil. Die Teilnehmenden unterhielten sich mit ihr angeregt über Kommunalpolitik und den Bundestag. Neben dem Programm blieb auch Zeit, auf eigene Faust die Stadt zu erkunden. 
Die Fahrt hat die Teilnehmerinnen motiviert und bestärkt sich (weiterhin) politisch zu engagieren: Einige unterhielten sich in ihren Familien darüber, einige engagieren sich beim Runden Tisch für Frauen und eine Teilnehmerin wird ihre Bachelorarbeit über politische Bildung von zugewanderten Jugendlichen schreiben.


 

Wie weiter mit der Europäischen Union? Die Herausforderungen brauchen Mut und Kreativität

Junge Europäische Föderalist*innen Niedersachsen, Kreisverband: Oldenburg
26.-27.11.2021
Fördersumme: 494€

Zwei Tage lang widmeten sich Europa-Begeisterte unterschiedlicher Generationen aktuellen Herausforderungen Europas. In Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden kamen sie ins Gespräch mit Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Sie betrachteten aktuelle Entwicklungen zu Vertiefung und Erweiterung der EU und brachten eigene Perspektiven und Ideen ein. Es ging unter anderem um die Beziehungen zwischen EU und den Ländern des West-Balkan, das Lieferkettengesetz, die Corona-Pandemie und den Green Deal. Als Referent*innen waren neben Dr. Dr. Gerald Volkmer und Prof. Dr. Marga Prühl die Abgeordneten des EU-Parlaments Viola von Cramon-Taubadel und Tiemo Wölken dabei. Mit einem jungen Abgeordneten wie Tiemo Wölken ins Gespräch zu kommen, war für die jüngeren Teilnehmenden besonders wertvoll. 
Das Seminar wurde von JEF Oldenburg  gemeinsam mit der Volkshochschule Oldenburg und der Europa Union Deutschland organisiert. Durch unsere Förderung wurde die Teilnahme von jungen Menschen unterstützt.  
 
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