Partnerschaften für Demokratie Oldenburg

Das war die 2. Demokratiekonferenz Oldenburg!

Die Bilder zeigen Impressionen von der 2. Demokratiekonferenz. Léa Briand spricht am Pult. Menschen sprechen miteinander und melden sich im Plenum zu Wort. Eine Referentin pinnt Moderationskarten an eine Pinnwand.

(Foto: Mohssen Assanimoghaddam; c: Präventionsrat Oldenburg)

Bei der 2. Demokratiekonferenz Oldenburg am 10. Dezember 2022 diskutierten rund 50 Teilnehmende, wie wir Beteiligung in Oldenburg stärken können. 

Hier ist das Programm als Übersicht .

Wir freuen uns auf die 3. Demokratiekonferenz in 2023. Den Termin geben wir möglichst bald bekannt. Sie wollen den Termin nicht verpassen? Schreiben Sie uns eine E-Mail an pfd@stadt-oldenburg.de und wir senden Ihnen die Einladung zur nächsten Demokratiekonferenz, sobald der Termin feststeht. 

2. Demokratiekonferenz Oldenburg: Wie stärken wir Beteiligung in Oldenburg?

Wie stärken wir die Beteiligung aller Menschen in unserer Stadt? Das ist die zentrale Frage, der alle Interessierten bei der 2. Demokratiekonferenz Oldenburg am Samstag, 10. Dezember, im Alten Landtag nachgegangen sind. Dazu sagte Sozialdezernentin Dagmar Sachse, die die Teilnehmenden begrüßte: „Demo-kratie ist ein wertvolles Gut. Wir müssen uns sorgsam und zugleich vehement um sie kümmern – besonders in jüngsten, unsicheren Zeiten. Deshalb freut es mich umso mehr, dass wir mit Veranstaltungen wie dieser die Demokratie in unserer Stadt stärken – und mit engagierten Beteiligten offen über Möglichkeiten diskutieren und Lösungen erarbeiten.“ Rund 50 Bürgerinnen und Bürger, Politikerinnen und Politiker sowie Expertinnen und Experten beteiligten sich an Vorträgen und Workshops auf der 2. Demokratiekonferenz.

Ein Workshop bot Raum für den Austausch über Erwartungen, die Politik, Verwaltung und Bürger gegenseitig haben. „Den Workshop zu Erwartung und Haltung rund um Beteiligung fand ich wirklich gelungen,“ sagt Eck-hard Wache, Vorsitzender des Präventionsrats Oldenburg, „denn für gute Beteiligungsprozesse müssen Bür-ger, Verwaltung und Politik aufeinander zugehen.“ Im Hauptvortrag zeigte Léa Briand von abgeordneten-watch.de anhand praktischer Beispiele, wie politische Entscheidungen für Bürgerinnen und Bürger zugänglich gemacht werden können und welches Potential zur Weiterentwicklung von lokaler Demokratie in der Bürger-beteiligung steckt. Ein Beispiel für diese Entwicklung wurde in einem der Workshops vorgestellt: die Bürgerrä-te. Dabei sucht eine geloste Gruppe von Menschen Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen. 

In einer Demokratiewerkstatt am Vormittag haben 30 Bürgerinnen und Bürger gemeinsam erarbeitet, was wir für ein demokratisches Miteinander lernen müssen und wo das in Oldenburg möglich ist oder möglich ge-macht werden müsste. „Es ist mir wichtig, mich in Oldenburg einzubringen. Bei der Demokratiekonferenz kann ich mit anderen darüber diskutieren, wie das geht,“ sagt Teilnehmerin Ulrike Bohl, die schon das zweite Mal an der Demokratiekonferenz teilnimmt.

Wie kann man sich aktiv für die Stärkung der Demokratie engagieren?
„Die Bedeutung von zivilgesellschaftlichem Engagement zeigt sich schon seit vielen Jahren in der Arbeit des Präventionsrats. Dieses Engagement ist auch besonders wichtig für die Stärkung der Demokratie in Oldenburg und wird durch ‚Partnerschaften für Demokratie‘ über die Demokratiekonferenz hinaus unterstützt“, sagt Eck-hard Wache. Über den Aktionsfonds können bei ‚Partnerschaften für Demokratie‘ finanzielle Mittel beantragt werden, sofern die eigenen Projektideen mit der Zielsetzung des Programms übereinstimmen. Zudem gibt es einen Jugendfonds für Projekte von jungen Menschen. Beratung zur Antragstellung gibt es bei Lena Wiggers vom Präventionsrat Oldenburg unter 0441 235-4963.

Was ist die Demokratiekonferenz Oldenburg?
Die 2. Demokratiekonferenz Oldenburg fand im Rahmen des kommunalen Projekts „Partnerschaften für De-mokratie“ statt. Das Projekt wird getragen vom Präventionsrat Oldenburg und dem Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg. Die Mittel dafür kommen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Das Programm steht für die Stärkung von Demokratie, die Gestaltung von Vielfalt und der Prävention von Extremismus, Diskriminierung und Gewalt. Einmal im Jahr findet eine Demokratiekonferenz statt. Im Zentrum stehen dabei Fragen zur Stärkung der loka-len Demokratie in Oldenburg. 
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